Alice Watson

(8. Dunkler Stern [Nocturnus Octavus], Malerin, Pseudonym: Florence Bell)

Alice Watson ist eine Malerin aus New York, die in den 40er-Jahren des letzten Jahrtausends ihren Durchbruch gefeiert hat. Doch kurz darauf verschwindet sie für die Allgemeinheit scheinbar spurlos. Ihr Schicksal bleibt für die Personen aus ihrem Umfeld und dem Boulevard ungeklärt. Etwas ist damals mit ihr geschehen. Und im Zentrum dieses Ereignisses steht John Adams – ein Mann mit mysteriöser Herkunft und genauso unklaren Zielen.

Sie hat eine eher verschlossene Persönlichkeit und es fällt ihr schwer Vertrauen zu anderen aufzubauen. Aufgrund ihres übernatürlichen Daseins und der damit verbundenen Nebenwirkungen ist sie dazu gezwungen, die Öffentlichkeit zu meiden. Im Gegensatz zu den anderen Dunklen Sternen ist sie aufs Höchste darauf bedacht, Personen keinen Schaden zuzufügen. Ihre Fähigkeiten sieht sie als Last und nicht als Waffe.

Doch hinter der Defensive, die sie sich selbst auferlegt hat, kann sie sich nicht länger verstecken.


John Adams

(1. Dunkler Stern [Nocturnus Primus], Anführer der Dunklen Sterne)

John Adams‘ Ursprünge sind zunächst unbekannt, er treibt als ruheloser Provokateur sein Unwesen.

Er ist ein manipulativer und starker Gegner für Alice und zugleich treibt ihn eine ungebrochene Faszination für sie an, um sich immer wieder in ihr Leben zu drängen. Sein charismatisches Wesen weiß er zielführend für sich einzusetzen und sein gefährliches Potenzial nutzt er ohne Rücksicht auf Verluste für sich selbst aus. Personen, die Alice nahe stehen – insbesondere Männern – ist er besonders gnadenlos gegenüber.

Alice gehört ihm, davon ist er überzeugt.


Stanley Houseman

(Pilot, verschollener Lebensgefährte von Alice Watson)

Stan ist über viele Jahre treu an Alice‘ Seite und auch der Grund dafür, weshalb sie sich davon abwendet John Adams zu jagen, um sich an ihn für die begangenen Taten zu rächen. Mit ihm kommt sie zur Ruhe und erkennt, dass sie mehr als der Fluch ist, der auf ihr liegt. Sein Verschwinden ist ein schwerer Verlust für Alice und noch immer ungeklärt.

Stan hat einen sanftmütigen Charakter. Als einstiger Soldat ist er kriegserfahren, wandelt sich später aber zu einem überzeugten Pazifisten. Eine Einstellung, die er auch auf Alice überträgt. Obwohl sie sich zunächst nicht auf ihn einlassen will, kann er sie davon überzeugen, dass ihm ihre Besonderheit nicht abschreckt. Besonders zeichnen ihn sein Mut und sein Verantwortungsbewusstsein aus. Alice gegenüber und darüber hinaus.

Doch auch er hat seine Geheimnisse, wie Alice alsbald feststellen muss.


William Albury

(Mitglied von „Serendipity“, Diplomat)

William ist Mitglied der Geheimgesellschaft „Serendipity“ und kennt Alice‘ Geheimnis. Er gerät bald in den Konflikt zwischen seinem geleisteten Schwur, der ihn zur Passivität verpflichtet und der Notlage, in die Alice unverschuldet gerät und ihn zum Handeln zwingt.

William hat ein geselliges, aufgeschlossenes Wesen. Mit seinem scharfen Verstand und seiner Gewandheit ist der Weg als Diplomat scheinbar für ihn prädestiniert. Wie schon seine Mutter und sein Vater gehört er jener Geheimorganisation an, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Leben und Wirken der Dunklen Sterne zu erforschen. Viel wichtiger ist ihm aber seine Karriere, weshalb er kaum aktiv an den Forschungen mitwirkt. Erst die Ereignisse am Leuchtturm von Owls Head zwingen ihn dazu, diesem geheimen Teil seines Lebens mehr Beachtung zu schenken.

Doch neben dem Wissen über die Dunklen Sterne verbirgt er noch etwas anderes. Etwas, das allein mit Alice zu tun hat.


Max Bennett

(ehemaliges Mitglied von „Serendipity“, Besitzer eines Campingplatzes)

Max hat sich vor Jahren von Serendipity gelöst und auch vom Rest seiner Familie. Zu seinem Bruder William hat er kein besonders gutes Verhältnis. Umso größer ist sein Missfallen, als dieser plötzlich mit Alice Watson vor seiner Tür steht.

Er hat ein sehr direktes Wesen, er sagt anderen auf den Kopf zu, was er von ihnen hält. Auch ist er ein guter Beobachter und erfasst gerade brenzlige Situationen schnell. Konfrontationen weicht er nicht aus, er regelt sie unerschrocken – wenn notwendig auch mit Fäusten. Hinter seinem recht trockenen Sarkasmus verbirgt sich jedoch nicht selten ein selbstloser Beschützerinstinkt. Max schätzt sein ruhiges, beschauliches Leben auf dem Campingplatz.

Aber auch ihn holt seine Vergangenheit ein.