Über mich

Der Sog der Worte

Es ist doch faszinierend, was man alles mit 26 Buchstaben anfangen kann: Welche Kraft ihnen innewohnt und wie das reine Aneinanderreihen von Wörtern unsere Fantasie anregt. Wie schon wenige Sätze so viel in uns bewirken können …

Ich würde nicht behaupten, dass mich das Lesefieber direkt packte, kaum dass ich auf der Schulbank saß. Irgendwann passierte es aber doch. Ich bin davon überzeugt, dass man nur das richtige Buch zur richtigen Zeit finden und lesen muss, um der Magie der Geschichten zu verfallen.

 

„If you don’t like to read, you haven’t found the right book“

– J. K. Rowling

 

Mein Herz hängt an der Phantastik, das hat sich früh abgezeichnet: Die Geschichten von Timm Thaler, Randall Flagg & Luke Skywalker prägten meine ersten Leseerfahrungen. Tun es noch  heute und darüber hinaus.

 

Was ist Urban Fantasy?

„Also etwas mit Feen?“ Kommt drauf an: Haben die Feen einen Job?

Wie der Name des Genres verrät, sind die Figuren im urbanen – städtischen – Gefilde zu Hause. Sie leben im Jetzt und im Hier. Sie meistern die Hürden des Alltags genau wie wir. Oder sie scheitern daran, genau wie wir. Und sie haben meist ein übernatürliches Problem. Die Konflikte, die sich beim Aufeinanderprallen dieser zwei Welten ergeben, bilden für mich den Reiz Urban/Contemporary (zeitgenössische) Fantasy zu schreiben.

Die Lesende in mir bedingt die Schreibende in mir. Soll heißen: Ich bin meine eigene Zielgruppe. Dieser besondere Fokus ist es, der mich antreibt, die Geschichten zu schreiben, die zuallererst in meiner Fantasie entstehen. Ich liebe Figuren, wie sie das Leben schreiben könnte: Echte, interessante und fehlbare Charaktere. Menschliche Konflikte – vor allem der mit sich selbst – alles abverlangende Herausforderungen und eine spannende Story: Das sind Elemente, die mich beim Schreiben motivieren. 

Was es dafür braucht? Nicht viel mehr als 26 Buchstaben.

 

ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ